18.06.2026
Kirchenkreis stellt Weichen für die nächsten Jahre
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Wer wird zukünftig im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Schleiz Verantwortung tragen, wer Entscheidungen treffen und die Richtung mitbestimmen?
Aus dem gesamten Kirchenkreis Schleiz waren am Samstag, den 09.05.2026 die Mitglieder der Kreissynode, die sich aus Vertretern der Kirchgemeinden zusammensetzt,Pfarrer und weitere Verantwortliche aus kirchlichen Einrichtungen gekommen. In der Tagung der VI. Kreissynode wurden die Weichen für die nächsten sechs Jahre gestellt. „Mit der konstituierenden Sitzung öffnet sich eine neue Tür“, sagte Superintendentin Heidrun Killinger-Schlecht in der Stadtkirche St. Georg in Schleiz, wo der Auftakt der Kreissynode stattfand. „Wir wollen die entsandten Mitglieder der Kirchgemeinden verpflichten.“ Jeder kann und soll sich nach seinen Begabungen einbringen. „Man zündet nicht eine Kerze an , um sie unter den Scheffel zu stellen. Sondern in einen Leuchter.“
Für den Zusammenhalt der Kirchgemeinden ließ die Superintendentin eine Reise aus der Vogelperspektive über den Kirchenkreis miterleben. Vom Oberland nach Neustadt, nach Pößneck, über die Plothener Teiche, von Harra nach Saalburg und Ziegenrück. „Die ca.160 Kirchen wären nicht so schön anzusehen ohne die vielen Menschen, die sie erhalten“, so Heidrun Killinger-Schlecht. Sie sprach von einer einzigartigen Kulturlandschaft, der Ehrung der Werke der Vorfahren und deren Erhalt für die Nachfahren. „Unser Leben ist eingebettet ins Kirchenjahr.“ Auch Kirche Kunterbunt, Christenlehre, Konfi-Freizeiten und noch mehr gehören dazu. „Die Synodalen tragen dabei besondere Verantwortung.“
Aus diesem Kreis der anwesenden Christen, 45 Anwesende an der Zahl, wurden am Samstag neu und in geheimer Wahl festgelegt, wer den Kirchenkreis zukünftig vertritt: Als Präses, Vorsitzender der Kreissynode, wurde Hans-Peter Paschold aus dem Pfarrbereich Wurzbach, der beruflich im Katasteramt tätig ist, bestätigt. Als Stellvertreterinnen wurden Barbara Kind aus Neustadt und Sylvia Görg aus Pößneck gewählt.
Ein weiterer wichtiger Punkt für die zukünftige Arbeit des Kirchenkreises war die Wahl des Kreiskirchenrates, der sich aus hauptberuflich kirchlichen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Mitgliedern zusammensetzt. Dazu kommen die jeweiligen Stellvertreter. Aus dem Bereich Gemeindepädagogik wurde Annette Feig aus Gefell gewählt. Als Kirchenmusiker wird Ronny Vogel im Kreiskirchenrat tätig sein. Er ist der neue Kreiskantor und ließ im Gottesdienst die Orgel in der Stadtkirche erklingen. „Ich bin seit 1. Januar Kreiskantor und arbeite gerne hier“, bekannte der 28-jährige. Aus der Pfarrerschaft wurde Denny Seifert aus Wurzbach gewählt. Drei weitere Personen, die von Anwesenden vorgeschlagen wurden, verzichteten vorab auf ihre Wahl. Es wurden zumeist zeitliche Gründe genannt, denn bekanntlich sind viele Pfarrer zusätzlich mit vakanten Pfarrstellen oder anderweitig ausgelastet. Als hauptamtliche Stellvertreter im Kreiskirchenrat wurden Pfarrer Christian Colditz aus Tanna und Pfarrer Christoph Backhaus aus Knau gewählt..
Ehrenamtlich werden zukünftig Nadine Oelsner aus Oppurg, Martina Tanz aus Chursdorf, Oliver Franke aus Altengesees, Thomas Noetzel aus Schönbrunn und Simone Zeh (Unterkoskau) im Kreiskirchenrat tätig sein. Ihre Stellvertreter sind Sylvia Görg (Pößneck) und Brigitte Wolf (Tanna).
Weiterhin wurde als erste Stellvertreterin der Superintendentin Pastorin Astrid Klingner-Kühnel (Dittersdorf) und als zweiter Stellvertreter Pfarrer Christoph Backhaus (Knau) gewählt. Die Kreissynode war von vielen Helfern, unter anderem dem ehrenamtlichen Wahlvorstand, und Carola Besser aus dem Supturbüro, die auch als gute Seele des Hauses bezeichnet wird, vorbereitet worden.
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