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Liebe Leserinnen und Leser,

Bildrechte: Thomas Höhn
Motiv von Stefanie Bahlinger,
Mössingen, www.verlagambirnbach.de

Ich sehe eine offene Tür. Warmes, gelbes Licht strahlt aus der rechten Hälfte des Raums. Weiße Streifen wie Strahlen von oben und von rechts deuten an, hinter der Tür geht es weiter, ins Helle, ins Licht. Wenn ich lange genug hinschaue könnte ich einen Engel hinter den zarten weißen Strukturen vermuten. Die gesamte Türbreite ist mit diesem Licht erfüllt. Und wirft Strahlen in den Raum, von dem ich aus hinschaue. Ich lese: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." Steht da, groß geschrieben mit blauer Schrift.  Ganz anders der Absender: klein, unscheinbar, fast nicht zu lesen:  Jesus Christus. Ein gefüllter Kelch mit Wein, vermute ich und Brot, stehen auf dem angedeuteten Tisch. Ein weißes Tuch als Grundlage. Erinnert mich an das Grabestuch Jesu, ausgebreitet als Tischtuch, glatt, frisch als Grundlage für das, was Wein und Brot bedeuten: Jesus Christus, auferstanden von den Toten, zu schmecken in Brot und Wein -  für mich - für dich gegeben. Der Schlüssel dieser Tür ist übergroß. Ein goldenes Kreuz, vom Himmel herab, mit einer dünnen Kette verbunden. Hält diese das schwere Kreuz? Es scheint zu schwingen, ist in Bewegung und weist mit dem unteren Ende des Kreuzes in das dunkle Blau mit rot getränkt wie Blut.  Der Schlüssel hängt über der Tür, am Rande.  Die Tür steht weit offen. Grüne Farben, die an neues Leben erinnern, dort, wo das Licht hinfällt.  Beim Nachsinnen über dieses Bild fällt mir das leere Grab ein. Der Engel, der auf den Auferstandenen hinweist, dessen Gemeinschaft ich im Abendmahl in Brot und Wein erfahren darf. Er weist mich nicht ab. Ich darf ins Helle eintreten, ins Licht, in die Gemeinschaft mit ihm. Er ist da. Die Tür ist offen. Jetzt bin ich dran: Ich darf kommen und eintreten. Es ist alles bereit. Trau ich mich? Ja, ich will. Ich will ins Licht, ins Helle, in die Gemeinschaft mit meinem Herrn Jesus Christus. Ich bin bereit - und Sie?

Superintendentin Heidrun Killinger-Schlecht

 

 

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Superintendentin
Heidrun Killinger-Schlecht

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Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach: Was sagt mein Herr seinem Knecht? Jesus kniete nieder, betete und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
Josua 5,14 Lukas 22,41-43

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