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Wort zum Sonntag: Pfingsten 2020

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.
4, 6 Sacharja

Die Jünger und Freunde Jesu versammelten sich nach den Schrecken und aufregenden Ereignissen der letzten 50 Tage in einem Haus in Jerusalem um zu beten. Jesus ist nicht mehr unter ihnen. Wenige Tage zuvor wechselte er vor ihren Augen in die unsichtbare Welt Gottes. Sie waren zuversichtlich. Einen Tröster wolle er senden. Sie warteten gespannt. Jesus sorgte immer für Überraschungen. Dann geschah es, ein gewaltiges Brausen erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. "Es war wie von einem gewaltigen Sturm und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab", nachzulesen in der Apostelgeschichte im 2. Kapitel.

Zehn Wochen Corona-Krise liegen hinter uns, geprägt zunächst von Angst, Schrecken und Unsicherheit. Es folgte der lockdown mit allen Folgen. Geschlossene Kitas und Schulen, für viele Menschen bedeutete dies home-office, für andere gestaltete sich der Alltag in Kurzarbeit oder gar der Verlust der Arbeit. Wer in systemerhaltenden Berufsgruppen arbeitet, hat seither mehr als genug zu tun. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle! Denen, die sich für uns sich der Gefahr aussetzen und denen, die sich an die Regeln halten. Nun gibt es Lockerungen, leider ebenso Spannungen. Die Frage nach den Grundrechten wird laut. Manche möchten noch mehr, als schon wieder möglich ist, anderen sind die neuen Freiheiten nicht sicher genug. Was kommt noch? Gar eine zweite Welle?

Die Jünger warteten gespannt auf den Tröster, den Heiligen Geist. Er kam gewaltig, bahnbrechend. Die Angst verflog. Sie redeten von Jesus Christus, dem Auferstandenen. Und der Geist Gottes bewegte und rührte die Herzen derer, die es hörten und sich auch heute noch durch ihn in Bewegung bringen lassen.

Ohne das Pfingstgeschehen gäbe es keine Kirche. Ohne den Geist Gottes sähe unsere Zeit anders aus. Doch Gottes Geist ist in unserer Welt. Er ist inmitten der Corona-Krise, bei den Kranken, bei den unendlich vielen Ehrenamtlichen und Menschen in systemrelevanten Berufsgruppen, die sich zur Bekämpfung der Pandemie in Gesellschaft, Politik und Kirche um ein gutes Miteinander zum Wohle aller einsetzen. Gottes guter Geist handelt heute durch Menschen. Gott sei Dank! Erkennbar ist Gottes Geist an den "Früchten", den Auswirkungen. Diese sind Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Gottes Geist blitzt in diesen menschlichen Charakteren auf. Selbst ist er jedoch nicht greifbar. Er weht, wo er will. Er tröstet. Er will gebeten sein. Also will ich ihn bitten, in mein Herz, in mein Leben, in unsere Stadt, in unser Dorf zu kommen. Ja, komm, heiliger Geist und erfülle uns. Bewege unsere Herzen. Heile und tröste, schenke Weisheit und Verstand, erfülle unser Land mit deinem guten Geist der Liebe.

Ihnen allen ein gesundes, fröhliches, gesegnetes Pfingstfest.
Ihre Superintendentin Heidrun Killinger-Schlecht


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Superintendentin
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Ein Engel rührte Elia an und sprach zu ihm: Steh auf und iss! Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes. Wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.
1. Könige 19,5.8 2. Korinther 4,7

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