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Zu Weihnachten 2020
Fürchtet Euch nicht! Siehe, ich verkündige Euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Lukas 2, 10b.11
Uns ist der Heiland geboren!

Ein Kind wird geboren! Verhältnisse ändern sich. Aus einem Paar werden Eltern, die auf einmal Verantwortung für so ein kleines Bündel Leben haben. Aus Eltern werden Großeltern. Und die tiefe Freude ist zu ahnen über das Leben, das weitergegeben werden darf, es erfüllt unsere Sehnsucht nach Ewigem. Gott wird Mensch in diesem kleinen Wesen, das Jesus genannt wird. Er hat viele Namen, wird sehnsüchtig von Generationen erwartet. Angekündigt durch die Propheten, Engel verkünden die frohe Botschaft: Christus ist geboren, der Heiland der Welt. Dieser Name ist Programm und Auftrag. In ihm nimmt der Heilsweg Gottes für die Welt Gestalt und Wirklichkeit an. Er kam in diese Welt und wird einst sichtbar wiederkommen. Und in der Zwischenzeit? Diese Zwischenzeit dauert nun schon über 2000 Jahre. Doch eines hat sich seither verändert: Jesus ist da. Er wohnt dort, wo man ihn einlässt. In Dir und mir. Uns ist der Heiland geboren! Für mich, für dich. Warum? Damit Gott zu Dir und Du zu Gott kommen kannst. Keine Schuld, kein Versagen, kein Hindernis der Welt kann uns von dieser Liebe Gottes trennen, die in Jesus Christus Mensch geworden ist. In diesem Vertrauen auf seine Gegenwart gehen wir mit Freude auf Weihnachten und voller Zuversicht ins Neue Jahr. Wir sind unterwegs. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung in diesen Zeiten der Pandemie. Kluges Handeln, Planen, Umsicht, Rücksicht, Weitsicht und Weisheit sind gefordert. Wir sind auf dem Weg durch diese sehr unruhige Zeit. Doch wir sind nicht allein. Jesus ist mit uns.

Jede Zeit hat ihre eigenen Aufgaben und Herausforderungen
Wie war es damals, als Jesus zur Welt kam? Maria und Josef mussten sich wegen einer Volkszählung auf den Weg machen, obwohl Maria hochschwanger war. So machten sich die beiden auf den Weg nach Bethlehem, Maria mit dem ungeborenen Kind im Bauch und mit Josef in Begleitung. Das war deren Aufgabe und Herausforderung, ebenso die der Hirten und der Weisen aus dem Morgenland. Diese waren auf dem beschwerlichen Weg der Suche nach dem neugeborenen Kind im Stall, das Propheten und Engel ankündigten. Auf dem Weg sein, unsicher sein, beschwerliches erfahren und nicht wissen, wo man ankommt. So war das damals - und heute? Mein Vater pflegte zu sagen: Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen und Aufgaben. Uns Christen kam in diesem Jahr die Herausforderung zu, das Evangelium unter den schwierigen Verhältnissen der Pandemie zu verkündigen. Vermutlich wird das im kommenden Jahr noch lange so bleiben. Auf liebgewordenes verzichten, alte und neue Wege auszuloten und beschreiten, je nach Lage der Pandemie, das ist unsere Herausforderung. Mit Christus an unserer Seite weitergehen, der Liebe Gottes Ausdruck geben mit unserem Tun und Lassen.

Nun feiern wir in wenigen Tagen Heilig Abend, Weihnachten und den Jahreswechsel, anders wie gewohnt. Doch an unserer Seite geht der Heiland der Welt mit, der tröstet, trägt, ermutigt, das Herz froh macht und Zuversicht für Zukunft schenkt. Jesus Christus, das im Kind von Bethlehem, das Hoffnungsträger und Licht der Welt ist.

Mit dieser Hoffnung erfüllt und voller Vertrauen lassen Sie uns unsere Wege in die vor uns liegende Zeit gehen. Gottes Sohn kam in die Dunkelheit der Welt um sie zu erhellen. Er wurde Mensch wie wir. Damit weiß er um unsere Ängste, Sorgen und Nöte, sieht unsere Verzweiflung, zählt unsere Tränen und wird diese abtrocknen. Viele unter uns sind durch die Pandemie verunsichert, manche unter uns wurden krank. Die Auswirkungen der Pandemie sind besorgniserregend. Es ist über unsere Welt wieder einmal in der Geschichte dunkel geworden. Angst vor Ansteckung prägt unsere Gesellschaft, Kontakte sollen um der Gesunderhaltung des Nächsten willen vermieden werden.

Doch eines kann uns niemand nehmen, keine Pandemie, keine Vorschriften: die Freiheit der Kinder Gottes, sich geliebt und getragen zu wissen durch die schwere Zeit durch das Kind im Stall, dem Herrn und Heiland der Welt. Mögen Sie gesegnet durch diese Tage und Zeit gehen, mögen Sie gesund bleiben.

Ihre Heidrun Killinger-Schlecht
Superintendentin des Kirchenkreises Schleiz

 

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Nehemia 8,10 2. Korinther 6,4.10

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