Hospizdienst

"... nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben!"
(Dr. Cicely Saunders, Gründerin der Hospizbewegung)

Viele Menschen haben den Wunsch ihre letzte Lebensphase in einer gewohnten Umgebung, inmitten geliebter Menschen, zu verbringen. Doch die Versorgung und Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen ist keine leichte Aufgabe. Weder zu Hause, noch in Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Aus diesem Grund begleiten ehrenamtliche Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes, Betroffene und die ihnen Nahestehenden in ihrer häuslichen Umgebung unter Achtung ihrer persönlichen Individualität.

Das Hospizdienstteam möchte auch den Familien Mut machen und helfen, die Kraft zu finden, ihren Angehörigen nahe zu sein und Abschied gestalten zu können. Natürlich unterstützen sich viele Familien gegenseitig, geben sich Hilfe und Halt. Doch eine lebensbedrohliche Diagnose, schwere Krankheit oder der absehbare nahe Tod sind Lebenssituationen, die für viele Menschen allein nicht zu ertragen sind. Da ist es gut, wenn jemand da ist, der zuhört, Ängste versteht, Sicherheit gibt, Verständnis zeigt, Unterstützung anbietet, Entscheidungen unterstützt, beratend zur Seite steht ... nicht nur für den Kranken Menschen, sondern auch für dessen Angehörige. Oft sind es nicht die großen medizinischen Hoffnungen, die dem Sterben Leben geben - meist sind es die kleinen Symbole der gelebten Menschlichkeit.

Wenn sie unseren Dienst benötigen, Interesse an unserer Arbeit haben, selbst ehrenamtlich tätig werden möchten oder uns unterstützen wollen, rufen Sie uns an.

Unser Dienst ist kostenfrei und für jeden zugänglich.


Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Ansprechpartner
Christine Josiger und Anke Schmidt

Bayerische Straße 13
07356 Bad Lobenstein

Tel. : 03 66 51/ 39 89 55
Fax : 03 66 51/ 39 89 37

hospiz.lobenstein@diakonie-wl.de
www.diakonie-wl.de


Ich, der HERR, habe dich gerufen, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt.
Jesaja 42,6.7 Hebräer 13,3

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de. Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen